Ein Tag voller Eindrücke, spannender Gespräche und neuer Perspektiven: Die Klassen 9c und 9d besuchten im Rahmen des Projektunterrichts die internationale Wassersportmesse BOOT Düsseldorf.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht das schnelle Boot oder die luxuriöse Yacht, sondern ein hochaktuelles Thema, das uns alle betrifft – der Schutz der Meere.

Ziel des Besuchs war Halle 11, die auf der BOOT ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Verantwortung gegenüber den Weltmeeren steht. Hier informierten sich die Schülerinnen und Schüler über die Bedrohungen mariner Lebensräume, innovative Schutzprojekte und nachhaltige Alternativen im Wassersport. Zu entdecken gab es unter anderem künstliche Riffe, echte Haifisch-Eier, Geisternetze und jede Menge Plastikmüll aus Flüssen und Meeren. Ein Highlight war die Erkundung von Meeresbewohnern und deren Lebensraum per AR-Brille.

Besonders aktiv wurden aber die Jugendlichen selbst: Ausgestattet mit vorbereiteten Fragen interviewten sie verschiedene Aussteller, Umweltorganisationen und Initiativen, darunter auch große Namen wie Greenpeace und Sea Shepherd oder die Deutsche Meeresstiftung. Sie wollten wissen, wie Plastikmüll reduziert werden kann, welche Folgen die Verschmutzung der Ozeane hat und was jede und jeder Einzelne konkret zum Meeresschutz beitragen kann. Die Gespräche waren offen, informativ und machten deutlich, wie komplex – aber auch wie lösbar – viele der Probleme sind.

Die gesammelten Informationen, Eindrücke und Zitate bilden nun die Grundlage für ein eigenes Projekt: eine selbst gestaltete Broschüre zum Thema Meeresschutz, die im Unterricht weiter ausgearbeitet wird. Ziel ist es, das neu gewonnene Wissen nicht nur festzuhalten, sondern auch an andere weiterzugeben und für den Schutz der Meere zu sensibilisieren.

Der Besuch der BOOT Düsseldorf zeigte eindrucksvoll, dass Lernen auch außerhalb des Klassenzimmers stattfinden kann – praxisnah, dialogisch und hochmotiviert. Für die Schülerinnen und Schüler der 9c und 9d war es ein Tag, der nicht nur informativ war, sondern hoffentlich auch nachhaltig wirkt.

V. Schumacher