Mathematik-Wettbewerbe
Die Fachschaft Mathematik hat ein Wettbewerbs-Konzept entwickelt, welches die Teilnahme an bundesweiten und internationalen Wettbewerben mit der Durchführung eigener, schulinterner Wettbewerbe kombiniert. Die Fachschaft möchte verstärkt Schüler:innen für die Teilnahme an überregionalen Wettbewerben gewinnen und zugleich ein interessantes Angebot an schulinternen Mathewettbewerben für alle Jahrgangsstufen machen. Ziel der Wettbewerbe ist es, zum einen die Freude an der Mathematik zu vermitteln und zum anderen mathematisch interessierte und begabte Schüler:innen zu fördern.
Alle Wettbewerbe werden im Mathematikunterricht vorgestellt. Interessierte Schüler:innen können sich auch direkt an den entsprechenden Ansprechpartner eines Wettbewerbs wenden.
Das Wettbewerbs-Konzept umfasst aktuell die folgenden Wettbewerbe:
Ansprechpartner: Herr Kosel
Kategorie: schulinterner Wettbewerb; Einzel-/Partner-Wettbewerb
Klassen: 5 und 6
Zielgruppe: Fans von Knobelaufgaben
Niveau der Aufgaben: mittel
Mit der "Knobelei des Monats" hat die Mathematik-Fachschaft einen Knobel-Wettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 ins Leben gerufen. Jeden Monat wird im Glaskasten der Erprobungsstufe (in der Nähe des Lehrerzimmers) und auf der Homepage eine Knobelaufgabe veröffentlicht. Unter allen Schülerinnen und Schülern, die eine richtige Lösung bis zur Monatsmitte einreichen, wird am Ende eines jeden Monats ein attraktiver Sachpreis verlost.
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an unseren Förderverein, der die Mittel für die Monatspreise zur Verfügung stellt!
Ansprechpartnerin: Frau Schreiner
Kategorie: bundesweiter Wettbewerb; Einzel-Wettbewerb
Klassen: 5 bis 13
Zielgruppe: mathematisch Interessierte
Niveau der Aufgaben: mittel
Der Känguruwettbewerb ist ein internationaler Wettbewerb, der sich vor allem der Freude an der Beschäftigung mit Mathematik und am Knobeln verschrieben hat. Daher ist der Känguru-Wettbewerb ein idealer Einstiegswettbewerb für alle, die ihre logischen und kombinatorischen Fähigkeiten außerhalb des Mathematikunterrichts erproben wollen. Der Test findet in Form eines Multiple-Choice-Tests statt, der nach Schwierigkeitsgrad für die Doppelstufen 5/6, 7/8, 9/10 und die Oberstufe gestaffelt ist.
Die Teilnahme am Känguru-Wettbewerb ist für alle Schüler:innen der Klassen 5 und 6 verpflichtend. Für diese Schüler:innen wird die Teilnahme durch "Cents for Events" finanziert.
Ansprechpartner: Herr Stromenger
Kategorie: internationaler Wettbewerb; Team-Wettbewerb
Klassen: 11 bis 13
Zielgruppe: mathematisch Interessierte
Niveau der Aufgaben: anspruchsvoll
Bei diesem von der Universität Maastricht organisierten internationalen Mathematik-Wettbewerb treten Schüler aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland gegeneinander an, um innerhalb eines Zeitraums von zweieinhalb Stunden fünf mathematische Probleme zu lösen. Die Aufgaben sind auf Englisch gestellt, können jedoch in Englisch oder in Deutsch bearbeitet werden.
Neben natürlich sehr guten mathematischen Kenntnissen sind vor allem gute Organisation und Zusammenarbeit gefragt, da die Probleme in 5er-Teams gelöst werden dürfen.

Ansprechpartner: Herr Schleper
Kategorie: bundesweiter Wettbewerb; Team-Wettbewerb
Klassen: 7 bis 13
Zielgruppe: mathematisch interessierte Teamplayer mit Durchhaltevermögen
Niveau der Aufgaben: mittel bis hoch
Bei der Langen Nacht der Mathematik handelt es sich um einen bundesweiten Gruppenwettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler von der 5. bis 12. Jahrgangsstufe. Am Abtei-Gymnasium wird die Teilnahme für interessierte Schüler-Teams aus den Jahrgangsstufen 7 bis 9 organisert.
Der Startschuss fällt freitags um 18.00 Uhr und der Internetwettbewerb endet am nächsten Morgen um 8.00 Uhr. Durchführungsort ist das Abtei-Gymnasium. In der Mathenacht sind die teilnehmenden Gruppen (1 bis 4 Personen) in der Schule damit beschäftigt, Mathematik-Aufgaben der „etwas anderen Art“ zu lösen. Dabei steht die Freude am gemeinsamen Knobeln im Vordergrund.
Die Aufgaben werden in vier Gruppen unterteilt. Es gibt Aufgaben für die 5./6., 7./8., 9./10. Jahrgangsstufe und die Oberstufe. Die Aufgaben werden in drei Runden bearbeitet.
In der 1. und 2. Runde erhält jede Gruppe zehn Aufgaben, deren Lösungen auf der Wettbewerbs-Homepage eingegeben werden. Hat man alle zehn Lösungen richtig eingetippt, hat man die 1. Runde geschafft und ist sofort in der 2. Runde. Wenn eine Gruppe es in die 2. Runde schafft, kommt der ganze Jahrgang der Schule in die 2. Runde. Gibt es jedoch zu viele falsche Antworten, so wird der gesamte Jahrgang für einige Minuten gesperrt.
Die Aufgaben für die 3. Runde werden für den kompletten Jahrgang freigeschaltet, wenn alle richtigen Lösungen in das Lösungsformular der 2. Runde eingegeben worden sind. Die 3. Runde muss von jeder Gruppe individuell bewältigt werden und die Aufgaben müssen bis 8:00 Uhr früh bei den Organisatoren am nächsten Morgen eingetroffen sein. Dazu werden die Lösungen per Mail oder Fax auf vorgegebene Lösungsbögen geschickt.
Die Lösungen der 3. Runde werden in schriftlicher Form auf einem Lösungsbogen bearbeitet. Dabei ist nicht nur die Lösung, sondern auch der Lösungsweg von Bedeutung.
Ansprechpartner: Herr Stromenger
Kategorie: bundesweiter Wettbewerb; Einzel-/Klassen-Wettbewerb
Klassen: 5 bis 13
Zielgruppe: Fans von Knobelaufgaben und Adventskalendern
Niveau der Aufgaben: leicht bis schwer
Um Schülerinnen und Schülern die Vielseitigkeit und Freude des „Mathemachens“ nahezubringen, haben sich das DFG-Forschungszentrum MATHEON und die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV) die digitalen Adventskalender ausgedacht.
Der Adventskalender des MATHEON besteht seit 2003 und möchte talentierte Oberstufenschülerinnen und -schüler an die Mathematik binden, indem in weihnachtlichen Aufgaben die faszinierenden Facetten der modernen angewandten Mathematik gezeigt werden.
Da die Entscheidung für oder gegen die Mathematik bereits in jüngeren Jahren erfolgt, wurde von der DMV 2008 ein zusätzlicher Kalender („Mathe im Advent“) für die Klassenstufen 5 bis 7 eingerichtet. Um eine größere Breitenwirkung zu erzielen, wurde ein mittleres Niveau für die Aufgaben gewählt. Die Aufgaben sollen auf spielerische Art und Weise den mathematischen Horizont der Schülerinnen und Schüler über den Schulstoff hinaus erweitern.
Im Jahr 2010 schloss die DMV die Jahrgangs-Lücke zwischen den Kalendern. Seitdem gibt es drei Mathe-Adventskalender: einen für die Klassen 4 bis 6, einen für die Klassen 7 bis 9 und einen für die Oberstufe. Das DMV-Netzwerkbüro Schule-Hochschule, an dem das Projekt „Mathe im Advent“ angesiedelt ist, initiiert seitdem auch einen Aufgabenwettbewerb für die Kalender der Mittelstufe (Klassen 4-9).
Der Mathekalender ist für alle Mitspielerinnen und Mitspieler kostenlos. Der DMV-Kalender erlaubt auch, dass ganze Schulklassen im Klassenverband spielen. Zusätzlich kann jede und jeder Interessierte, unabhängig vom Alter, einen Spaß-Account (ohne Teilnahme am Gewinnspiel) einrichten und die Aufgaben beider DMV-Kalender lösen. Inzwischen ist der DMV-Adventskalender dabei, sich zu einem bundesweiten Mathematik-Wettbewerb zu mausern: Im Jahr 2012 nahmen fast 150.000 Schülerinnen und Schüler am Einzelspiel teil. Innerhalb ihrer Niveaus können die Schülerinnen und Schüler hochwertige Preise gewinnen. Neben Einzelpersonen und den besten Klassen werden seit 2009 auch die „Beste Schule“ und die „Engagierteste Schule“ prämiert.
Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, Klassen und Schulen aus dem deutschsprachigen Raum sowie die deutschen Auslandsschulen werden nach Weihnachten die Gewinnerinnen und Gewinner in unterschiedlichen Kategorien ermittelt. Für sie veranstalten das MATHEON und die DMV gemeinsam eine festliche Preisverleihung an der Urania in Berlin.
Ansprechpartner: Herr Backherms
Kategorie: bundesweiter Wettbewerb; Einzel-Wettbewerb
Klassen: 5 bis 13
Zielgruppe: mathematisch Interessierte
Niveau der Aufgaben: mittel bis hoch
Die Mathematik-Olympiade ist als Stufenwettbewerb organisiert, bei dem sich die besten TeilnehmerInnen jeweils für die nächste Ebene qualifizieren. Die erste Runde findet als Schulwettbewerb statt, dann folgen eine regionale, eine Landes- und (für die Stufen 8 bis 12) eine Bundesebene. Die Aufgaben sind für die Stufen 5 bis 12 nach Schwierigkeit gestaffelt.
Um den Wettbewerbscharakter für die TeilnehmerInnen zu erhöhen, wird die Schulrunde am Abtei-Gymnasium- Brauweiler für die Klassenstufen 5 bis 8 in Form einer 2-stündigen Klausur durchgeführt. Für die SchülerInnen der Stufen 9 bis 12 findet die erste Runde wieder als Hausaufgabenwettbewerb statt, da die zu bearbeitenden Aufgaben für eine Klausur zu umfangreich sind.
Ansprechpartner: Herr Berk
Kategorie: bundesweiter Wettbewerb; Einzel-Wettbewerb
Klassen: 9 bis 12
Zielgruppe: mathematisch Interessierte
Niveau der Aufgaben: relativ hoch
Schüler:innen und Lehrer:innen, aber auch Entscheider:innen aus Wirtschaft und Bildungspolitik wissen: Ohne Mathe geht’s nicht – ob an der Börse, bei der Optimierung von Fahrplänen oder in der Software-Programmierung. Der Bundeswettbewerb Mathematik möchte Schüler:innen, die Spaß an der Mathematik haben, ermuntern, ihr Potenzial auszuschöpfen. Mit interessanten und anspruchsvollen Aufgaben regt der Wettbewerb dazu an, sich eine Zeit lang intensiv mit Mathematik zu beschäftigen.
Was ist der Bundeswettbewerb Mathematik?
Der Bundeswettbewerb Mathematik ist ein mathematischer Schüler:innenwettbewerb für alle an Mathematik Interessierten. Er besteht aus zwei Hausaufgabenrunden und einem mathematischen Fachgespräch in der abschließenden dritten Runde. Neben dem mathematischen Schulwissen muss man zur Teilnahme vor allem auch etwas Ausdauer mitbringen.
Wie läuft der Wettbewerb ab?
In den beiden Hausaufgabenrunden werden jeweils vier Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen der Elementarmathematik (Geometrie, Kombinatorik, Zahlentheorie, Algebra) gestellt. Sie müssen jeweils in etwa zwei Monaten in Hausarbeit selbstständig gelöst und schriftlich ausgearbeitet werden. In der ersten Runde ist auch Gruppenarbeit zugelassen: Maximal drei Teilnehmende können sich zu einer Gruppe zusammenschließen und gemeinsam eine Arbeit einreichen. Wird eine Gruppenarbeit mit einem Preis ausgezeichnet, erlangt damit jedes Mitglied dieser Gruppe die Teilnahmeberechtigung für die zweite Runde. In der zweiten Runde sind dann nur noch Einzelarbeiten zugelassen. In der dritten Runde, auch Kolloquium genannt, geht es nicht mehr um das Lösen von Aufgaben. Hier führen die Teilnehmenden ein knapp einstündiges Fachgespräch mit einem Mathematiker bzw. einer Mathematikerin aus Universität und Schule. Auf der Basis dieser Gespräche werden die Bundessieger ausgewählt. Daneben gestalten die Teilnehmenden ein Rahmenprogramm mit ganz unterschiedlichen Beiträgen. Mit dem Kolloquium haben die Teilnehmenden zudem ein integriertes Auswahlverfahren zur Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes durchlaufen.
Wer kann teilnehmen?
Die erste Runde steht Schülerinnen und Schülern aller Klassenstufen offen, die eine zur allgemeinen Hochschulreife führende Schule besuchen. Der Wettbewerb richtet sich schwerpunktmäßig aber an die Klassen 9 bis 13.
Alle Preisträger der ersten Runde sind berechtigt, an der zweiten Runde teilzunehmen.
Die ersten Preisträger der zweiten Runde haben sich für die Teilnahme an der dritten Runde qualifiziert.
Was gibt es zu gewinnen?
In der ersten Runde gibt es Urkunden für erste, zweite und dritte Preise. In der zweiten Runde gibt es zusätzlich Geldpreise. Die Preisträger der dritten Runde, die Bundessieger, werden mit Beginn eines Studiums in die Förderung der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Sie erhalten damit ein Stipendium und vielfältige Unterstützung im Studium. Darüber hinaus winken verschiedene Sonderpreise.
Die Zahl der Preisträger ist in keiner Runde eingeschränkt oder von vornherein festgelegt.
Wer veranstaltet den Wettbewerb?
Träger des Bundeswettbewerbs Mathematik ist Bildung & Begabung. Der Wettbewerb wird gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft finanziert. Als Projekt von Bildung und Begabung steht der Bundeswettbewerb Mathematik unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Kultus- und Schulbehörden der Länder unterstützen ihn und befürworten die Teilnahme.
Ansprechpartner: Herr Berk
Kategorie: internationaler Wettbewerb; Team-Wettbewerb
Klassen: 10 bis 12
Zielgruppe: mathematisch interessierte Teamplayer
Niveau der Aufgaben: anspruchsvoll
An beiden Wettbewerben können 3er- oder 4er-Teams aus Schülerinnen und Schülern der Oberstufe teilnehmen. Beide Wettbewerbe haben ihren Ursprung in den Niederlanden. Für die Bearbeitung der Aufgaben stehen den Teams Arbeitsplätze in Selbstlernzentrum und Bibliothek mit Computern zur Verfügung. Die Bearbeitungszeit beträgt sieben Stunden (8 Uhr bis 15 Uhr). Der Einsatz von Taschenrechner, Computer und Internet ist bei der Aufgabenbearbeitung ausdrücklich erlaubt!
Die originellen Aufgabenstellungen sind in den Niederlanden höchst populär und gelten als unverzichtbare Bereicherung für den Mathematikunterricht. Es geht um Problemlösen, Teamarbeit, kritische Bewertung mathematischer Modelle, eigenes Modellieren und Argumentieren. Themen waren z. B.: Eine attraktive Weihnachtslotterie entwerfen? Eine Strategie für eine möglichst gewinnbringende Parkplatzverwaltung entwickeln? Einen effizienten Evakuierungsplan für das TransEuro-Gebäude erstellen? Oder mithilfe mathematischer Theorien Gewinnstrategien für Spiele entwickeln und erproben?
Um den Wettbewerbscharakter für die TeilnehmerInnen zu erhöhen, wird die Schulrunde am Abtei-Gymnasium- Brauweiler für die Klassenstufen 5 bis 8 in Form einer 2-stündigen Klausur durchgeführt. Für die SchülerInnen der Stufen 9 bis 12 findet die erste Runde wieder als Hausaufgabenwettbewerb statt, da die zu bearbeitenden Aufgaben für eine Klausur zu umfangreich sind.
Ansprechpartner: Herr Berk
Kategorie: internationaler Wettbewerb; Team-Wettbewerb
Klassen: 10 bis 12
Zielgruppe: mathematisch Interessierte
Niveau der Aufgaben: hoch
Jedes Jahr stellen sich hunderte von Schülerinnen und Schülern einer ungewöhnlichen Herausforderung: In Teams treten sie gegeneinander an, um in fairem Wettstreit die Besten unter ihnen zu ermitteln. Das KölnBonner Mathematikturnier verlangt viel von den jungen Talenten, denn die Aufgaben sind kniffelig und niveauvoll und sie zu lösen erfordert neben mathematischem Können unbedingt auch Teamgeist, denn Einzelkämpfer bleiben bei diesem Turnier chancenlos. Seit 2012 wird das Turnier gemeinsam vom Mathematischen Institut der Universität zu Köln, Mitarbeitern des Seminars für Mathematik und ihre Didaktik der Universität zu Köln, und dem Hausdorff Center for Mathematics der Universität Bonn ausgerichtet. Das Turnier gliedert sich in die "Staffel", die vormittags stattfindet, und den Nachmittagswettbewerb "Sum of Us".
Bei der Staffel arbeitet sich jedes Team durch einen Satz von 20 Aufgaben. Im besten Fall findet das Team die richtige Lösung und erhält dann sofort die Anzahl der Punkte, die für diese Aufgabe vorgesehen ist, gutgeschrieben. Es geht sofort weiter mit der nächsten Aufgabenstellung.
Schwieriger wird es, wenn eine Lösung nicht in Sicht ist. Dann muss die Gruppe gemeinschaftlich entscheiden, ob die Aufgabe aufgegeben werden soll. Die Punkte sind dann definitiv verloren, denn es darf auch später nicht mehr an der Lösung gearbeitet werden. In diese Entscheidung fließen verschiedene Faktoren mit ein: Wird die Aufgabe mit 20 oder sogar mit 30 Punkten bewertet? Wie viele Punkte sind mit den verbleibenden Aufgaben noch zu holen? Und die Zeit läuft! Nach einer Stunde endet der Wettbewerb, wenn nicht schon früher eines der konkurrierenden Teams die maximale Punktzahl (500) erreicht und die Staffel damit beendet hat. Während des Wettkampfs lässt sich die Konkurrenz beobachten, denn alle Punktestände werden auf großen Tafeln angezeigt.
Eventuell ist die Lösung, die ein Team erarbeitet hat, falsch. Dann gibt es die Möglichkeit die Antwort zu korrigieren. Dabei gibt es zu jeder Aufgabe eine festgelegte, maximale Anzahl von Korrekturversuchen - in der Regel sind es drei. Aber auch hier gilt, dass das Team die Aufgabe auch verloren geben darf.
Jeweils ein Jurymitglied sitzt zusammen mit den 5 Schülerinnen und Schülern eines Teams am Tisch. Die Funktion der Jury ist es, die Aufgaben auszugeben und die Lösungen zu kontrollieren. Ist die Lösung korrekt, hält die Jury das entsprechende Punktekärtchen hoch, das dann von einem Helfer eingesammelt wird. Die Punktezahl wird sofort zur Veröffentlichung an den Tafeln weitergereicht.
Jede der teilnehmenden Schulen schickt ihre Besten ins Rennen. Aber als wäre das nicht genug, nimmt an der Staffel auch das berüchtigte Dreamteam teil: Diese Gruppe rekrutiert sich jedes Jahr neu aus Professorinnen, Professoren und gestandenen Größen aus Forschung und Lehre. Was Mathematik angeht, macht denen so schnell keiner was vor; in Sachen Teamwork sieht es allerdings schon schlechter aus. Denn während die Schülergruppen sich untereinander meist gut kennen, wird das Dreamteam erst während der laufenden Staffel zur echten Mannschaft. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die Schüler, was sich daran zeigt, dass bisher noch kein Dreamteam die Staffel gewinnen konnte. Dieser mächtige Gegner lässt sich also nur mit einer Waffe schlagen: Teamwork! In jedem Jahr schlägt auch ein Gast die Brücke von der theoretischen Bearbeitung mathematischer Aufgaben zur praktischen Anwendung von Mathematik. So referierte bei vergangenen Turnieren z. B. Prof. Dr. Max P. Baur über statistische Forensik und der Kopfrechenweltmeister Dr. Dr. Gert Mittring überraschte mit seinem außergewöhnlichen Talent. Eine Ausstellung mathematischer Exponate rundet das Matheturnier ab.
Ansprechpartnerin: Frau Schreiner
Kategorie: internationaler Wettbewerb
Klassen: 5 bis 13
Zielgruppe: alle Schülerinnen und Schüler
Niveau der Aufgaben: leicht bis mittel
Die Philosophie dieses Wettbewerbs ist es, die oft unbegründete Angst vor Mathematik durch Erfolgserlebnisse abzubauen und gleichzeitig durch spannende Aufgaben für Mathematik zu begeistern. Um allen Kindern gerecht zu werden, sind beim Pangea-Wettbewerb durch geschickte Aufgabenstellung viele der Aufgaben in der Vorrunde für Schülerinnen und Schüler gut lösbar.
Der Pangea-Mathematikwettbewerb verbindet die Freude am Knobeln und Grübeln, an Logik und Rechenkunst. Die Schülerinnen und Schüler, die sich der Mathematik abgeneigt fühlen, öffnen sich dieser wieder und haben sogar Spaß daran. Die Teilnehmer können und sollen ihre eigenen Erfahrungen auch an ihre Freunde und Klassenkameraden weiter vermitteln und diese mit ihrer Freude a m Rechnen anstecken!
Ziele
- Förderung der Mathematik
- Verbreitung von Spaß an den Naturwissenschaften, insbesondere an der Mathematik und den MINT-Fächern
- Förderung von Bildungseinrichtungen
- Motivation und Stärkung individueller Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler
- Förderung schwacher und Stärkung begabter Schülerinnen und Schüler
- Entlastung von Lehrkräften
Vorrunde
Am Wettbewerbstag (Uhrzeit frei wählbar) werden zur Vorrunde 25 Aufgaben gestellt, die innerhalb von 60 Minuten zu lösen sind. Eine Verlängerung der Dauer ist nicht erlaubt. Die Themeninhalte werden aus den Vorjahresthemen der Schulmathematik sowie Knobel- und Logikaufgaben zusammengestellt. Spätestens 6 Wochen nach der Vorrunde stehen die Ergebnisse im persönlichen Login-Bereich der Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler zum Abruf bereit. Diejenigen, die sich zur Zwischenrunde qualifizieren konnten, werden separat aufgelistet. Um Zugang zum Online-Portal zu bekommen, bekommt jeder Teilnehmer auf dem unteren, abtrennbaren Bereich des Antwortbogen der Vorrunde eine Teilnehmer-ID und ein dazugehöriges Passwort. Dieser Abschnitt ist sorgfältig aufzubewahren.
Zwischenrunde
Aus der Vorrunde erreichen die ersten 500 Schülerinnen und Schüler je Klassenstufe die Zwischenrunde. Dort stehen nochmals 10 herausfordernde Multiple-Choice-Aufgaben zum Lösen bereit. Um die Fahrtwege möglichst gering zu halten, findet die Zwischenrunde an vielen verschiedenen Orten bundesweit statt. Pangea versucht, möglichst viele Orte in der Nähe der Zwischenrundenteilnehmer einzurichten. Die Anfahrt kann durch die betreuenden Lehrkräfte oder Eltern erfolgen.
Regionalfinale und Preisverleihung
Finale und Preisverleihung werden zusammengelegt. Dadurch wird es mehr Finalisten geben als bisher. An 6 Orten in verschiedenen Bundesländern nehmen die jeweils ersten 10 Teilnehmer je Klassenstufe, insgesamt 480 Schülerinnen und Schüler aus der Zwischenrunde, am Regionalfinale teil. Ein letzter schriftlicher Wettstreit unter den jeweiligen Klassenstufen entscheidet, wer die begehrten Gold-, Silber und Bronzemedaillen erhalten wird. Alle Platzierungen und Sieger werden im Anschluss bei der Preisverleihung mitgeteilt und mit Geld- und Sachpreisen sowie Urkunden und T-Shirts prämiert. Orte und Termine werden separat bekanntgegeben.
Förderkurse Mathematik (Sek. I)
Die Förderkurse der Sekundarstufe I im Fach Mathematik haben das Ziel, grundlegende Verständnisprobleme aufzuarbeiten, die bei einzelnen Schüler:innen im zurückliegenden Unterricht entstanden sind. Es geht dabei um den Aufbau von elementarem begrifflichen Wissen und das Sichern von grundlegenden Fertigkeiten und Fähigkeiten zur mathematischen Kompetenzentwicklung (Anschlussfähigkeit herstellen).
Die Auswahl der Schüler:innen erfolgt durch die Fachlehrkraft, die den Förderbedarf feststellt und je eine individuelle Förderkursempfehlung ausstellt („Diagnosebogen Förderbedarf Mathematik“). Sie nimmt hierbei besonders die Schüler:innen in den Blick, deren Leistungsstände als nicht mehr ausreichend bewertet werden müssen. Die Zeugnisnote allein kann allerdings nicht das alleinige Auswahlkriterium sein!
Hilfreich zur Bestimmung der sogenannten Risikogruppe sind neben begleitenden Unterrichtsbeobachtungen und diagnostischen Interviews vor allem Tests zur Lernstandsdiagnose.
Musikunterricht am Abtei-Gymnasium
Das Fach Musik wird in den Jahrgangsstufen 5, 6 und 8 durchgehend, in der Jahrgangsstufe 7 ein Halbjahr im Wechsel mit dem Fach Kunst und in den Jahrgangsstufen 9 und 10 im Differenzierungsbereich alternativ zum Fach Kunst unterrichtet. Ein besonderer Schwerpunkt bei der Vermittlung der Unterrichtsinhalte des Faches Musik liegt auf dem praktischen Musizieren (Klassenmusizieren, Percussion im Klassenverband, Singen mit der Klasse). Unter der Leitidee Music Meets Media arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit Musikproduktionsprogrammen auf dem iPad, sie erstellen beispielsweise Podcasts, erfinden und produzieren eigene Musikstücke im digitalen Soundstudio oder untersuchen die Wirkung von Musik im Film oder in der Werbung.
In den KulTour-Klassen wird Musik in den Jahrgangsstufen 5 und 8 unterrichtet, in den Jahrgangsstufen 6 und 9 ist der Musikunterricht Bestandteil des KulTour-Projekts: Stimme und Sprechtheater - Stimmbildung und Singen (Klasse 6), Songwriting und Musikproduktion (Klasse 9).
Zweimal im Jahr treten ausgewählte Klassen gemeinsam mit den Ensembles der Schule beim Adventskonzert im Dezember und beim Frühlingskonzert in der Osterzeit auf. Diese Konzerte bieten auch besonders begabten Schülerinnen und Schülern als Solisten eine Bühne.
Anja Schreiner
Bläserklassen by KulTour
Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 besteht die Möglichkeit, für zwei Jahre im Rahmen des Musikunterrichts ein Blasinstrument zu erlernen. Traditionell sind es Klarinette, Saxophon, Trompete und Posaune, die die Kinder zu Beginn der Klasse 5 in einem Instrumentenkarussell kennenlernen und ausprobieren dürfen. Auf Grundlage der Schülerinteressen erfolgt dann die Zuteilung durch den Musiklehrer. Bei genügend Interessenten können wir auch Querflöte anbieten.
In dem stark handlungsorientiert ausgerichteten Kurs werden neben den traditionellen Inhalten des Musikunterrichts vor allem die spieltechnischen Fähigkeiten auf dem eigenen Instrument erlernt und vertieft, sowie das Musizieren in der Gruppe gefördert. Dazu stehen zwei Stunden Musikunterricht bei einem Musiklehrer des Abtei-Gymnasiums sowie eine Neigungskurs-Stunde bei einem Instrumentallehrer zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse haben damit ihren Neigungskurs für die ersten zwei Jahre gewählt.
Nach dem Wegfall der Kooperation mit dem Zweckverband La Musica führen wir die Bläserklassen im Rahmen unseres KulTour-Profils weiter.
Hinweis: Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnahme an einer Bläserklasse nicht möglich für Schülerinnen und Schüler der KulTour-Klassen.
Aktuell liegen die Gebühren für die Teilnahme an den Bläserklassen inklusive Leihinstrument bei 38,50€ / Monat.
Was macht man denn eigentlich in Päda?
So lautet häufig die Frage, wenn es am Ende der Sekundarstufe I um die Kurswahlen für die Oberstufe geht. Näheres zu den Themen findet sich im schulinternen Curriculum. Hier nur soviel: Es geht um Erziehung: die, die man selbst erfährt und erfahren hat, die, die man für richtig und sinnvoll hält, die, über die in der Öffentlichkeit diskutiert wird, die, die einmal selbstverständliche Gültigkeit beanspruchte.
Dabei muss die Reflexion über die Erziehungswirklichkeit praxisbezogen und wissenschaftsorientiert sein – d. h. wir berücksichtigen Erfahrungen, die ja jeder Mensch in diesem Bereich hat, und wir greifen auf wissenschaftliche Erkenntnisse auch aus der Psychologie und den Sozialwissenschaften zurück. Rezepte allerdings bekommt man in ‚Päda’ nicht. Aber schon oft haben wir die Rückmeldung von Abiturienten und Ehemaligen bekommen: ,Päda’ war ein Fach, das mit mir und meinem Leben zu tun hatte.
Das Fach wird seit Bestehen unserer Schule in der Oberstufe angeboten, ab Klasse 12 ist es als Leistungskurs und als Grundkurs wählbar. Ungefähr die Hälfte eines Jahrgangs entscheidet sich für Erziehungswissenschaft (so heißt unser Fach nämlich ganz offiziell) und viele Schüler:innen wählen es als Abiturfach.
Willkommen im Abtenteuer Philosophie
Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum wir Menschen so oft über das Leben nachdenken? Warum wir lachen, träumen, uns wundern? In der Philosophie geht es genau darum: Fragen zu stellen und gemeinsam Antworten zu finden!
Im Philosophieunterricht lernt ihr, die Welt mit anderen Augen sehen, um Neues zu entdecken und eigene Ideen zu entwickeln.
Wir diskutieren über spannende Themen, wie Freundschaft, Glück und Gerechtigkeit.
Habt ihr euch zum Beispiel schon einmal gefragt:
Was macht einen echten Freund aus?
Muss ich immer die Wahrheit sagen?
Können Tiere eigentlich auch denken?
Ist Spaß haben und glücklich sein das Gleiche?
Woher weiß man, was richtig oder falsch ist?
Im Philosophieunterricht gibt es keine falschen Antworten – nur spannende Gedanken, die uns immer wieder überraschen.
Lasst uns zusammen auf diese Abenteuerreise gehen und die großen Fragen des Lebens erforschen.
Denn Philosophie bedeutet, neugierig zu sein um die Welt und ihre Menschen besser zu verstehen!
Liebe Eltern,
im Fach „Praktische Philosophie“ beschäftigen wir uns gemeinsam mit den spannenden, oft komplexen Fragen, die Ihre Kinder bewegen. Dabei versuchen wir, in einem offenen Dialog Antworten zu finden.
Die Schülerinnen und Schüler lernen, über grundlegende Aspekte des menschlichen Zusammenlebens nachzudenken und eigene Standpunkte zu entwickeln. Sie setzen sich mit Begriffen wie Gerechtigkeit, Freundschaft, Wahrheit und Verantwortung auseinander und entdecken, wie sie diese in ihrem Alltag anwenden können.
Dabei stehen keine fertigen Lösungen im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erkunden und das Verstehen vielfältiger Perspektiven. Dieser Unterricht bietet den Lernenden Raum, sich selbst und die Welt um sie herum gedanklich zu erforschen und kritisch zu hinterfragen. Er fördert das analytische Denken, stärkt die Empathie und unterstützt sie darin, ihre Ansichten klar, respektvoll und begründet zu äußern.
In der „Praktischen Philosophie“ erwerben die Schülerinnen und Schüler wichtige Fähigkeiten, um in einer komplexen und diversen Welt offen, neugierig und achtsam zu handeln – und so ihren eigenen Platz darin selbstbewusst zu finden.
Einleitung in das Curriculum des Faches „Praktische Philosophie“
Die Fragenkreise des Fachs „Praktische Philosophie“ bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, auf verständliche und lebensnahe Weise zentrale Themen der Philosophie zu erkunden. Durch die praxisorientierte Auseinandersetzung mit diesen Fragen erschließen sie sich die fünf großen Bereiche der philosophischen Reflexion: Anthropologie, Ethik, Staatsphilosophie, Erkenntnistheorie und Metaphysik.
Im Bereich der Anthropologie, der Lehre vom Menschen, setzen sich die Lernenden im Fragenkreis „Die Frage nach dem Selbst“ mit grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz auseinander. Themen wie Identität, Freiheit und Unfreiheit oder das Zusammenspiel von Gefühl und Verstand ermöglichen es ihnen, über das eigene Selbstbild und das Wesen des Menschseins nachzudenken. Auch die Dualität von Leib und Seele wird hier erkundet, was einen Zugang zu zentralen anthropologischen Fragestellungen eröffnet.
Die Ethik, die sich mit den Prinzipien des richtigen Handelns befasst, wird in mehreren Fragenkreisen vertieft. Im Fragenkreis „Die Frage nach dem guten Handeln“ reflektieren die Kinder über das Spannungsfeld von Gewissen, Freiheit und Verantwortung sowie den Umgang mit Konflikten und Werten. Der Fragenkreis „Die Frage nach Recht, Staat und Wirtschaft“ greift ethische Fragestellungen auf gesellschaftlicher Ebene auf, indem Themen wie Recht und Gerechtigkeit, Frieden und Armut im Vordergrund stehen. Der Dialog über diese Aspekte fördert ein tiefes Verständnis von moralischen Werten und der sozialen Verantwortung.
Die Erkenntnistheorie, die Lehre vom Wissen und der Wahrheit, spiegelt sich im Fragenkreis „Die Frage nach Wahrheit, Wirklichkeit und Medien“ wider. Hier beschäftigen sich die angehenden Philosophinnen und Philosophen mit zentralen Fragen zur Wahrheit und der Differenzierung von Schein und Wirklichkeit. Die Auseinandersetzung mit Medien und den Grenzen zwischen Virtualität und Realität, hilft ihnen, ein kritisches Verständnis über die Art und Weise zu entwickeln, wie wir Wissen erlangen und Informationen verarbeiten. In diesem Themenfeld wird auch der Bereich der KI- und Medienethik verstärkt in den Blick genommen.
Die Metaphysik, die sich mit den grundlegenden Strukturen der Wirklichkeit und des Seins befasst, kommt insbesondere im Fragenkreis „Die Frage nach Ursprung, Zukunft und Sinn“ zur Geltung. Hier setzen sich die Kinder mit existenziellen Fragen zu Schöpfung und Evolution, dem Sinn des Lebens und der Endlichkeit durch Sterben und Tod auseinander. Diese Themen regen zu tiefen Überlegungen über den Ursprung des Lebens und die menschliche Existenz an.
Auch der Fragenkreis „Die Frage nach Natur und Technik“ bietet eine Metaphysik-nahe Perspektive, indem er die Wechselbeziehung zwischen Mensch und Umwelt thematisiert. Die Kinder erforschen hier Fragen zu Natur, Technik und den Risiken sowie der Balance zwischen Ökonomie und Ökologie, um das Verhältnis zwischen Mensch und Welt kritisch zu hinterfragen. Sowohl ethische als politische Fragestellungen zur Verantwortung des Menschen für seine Umwelt werden hier im Unterricht behandelt.
Durch diese Fragenkreise wird den Schülerinnen und Schülern ein lebensnaher und anwendungsbezogener Zugang zu den großen philosophischen Themen eröffnet. Sie lernen, abstrakte Konzepte in konkreten Lebenssituationen zu verankern und entwickeln ein vertieftes Verständnis für die menschliche Existenz, das Handeln und die Welt um uns herum.
Einleitung in das Curriculum des Faches „Philosophie“
Das Fach Philosophie eröffnet Schülerinnen und Schülern den Zugang zu den großen Fragen des menschlichen Handelns, der Erkenntnis und des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Hier erwerben und vertiefen sie ihre Kompetenzen, die weit über den philosophischen Diskurs Wirksamkeit entfalten können.
Die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre eigene Position in der Welt reflektiert und kritisch zu hinterfragen, komplexe Probleme methodisch anzugehen und tragfähige Entscheidungen zu treffen. Diese Fähigkeiten sind von großem Wert für ein gelingendes Leben in einer zunehmend komplexen und globalisierten Gesellschaft.
Im Inhaltsfeld 1: Der Mensch und sein Handeln ergründen die Lernenden das Wesen des Menschen als ethisch und politisch handelndes Individuum.
Sie setzen sich kritisch mit der Unterscheidung zwischen Mensch und Tier auseinander und diskutieren Fragen zum menschlichen Freiheitsstreben sowie zur Gültigkeit moralischer Maßstäbe in verschiedenen kulturellen Kontexten.
Hier wird Sachkompetenz erworben, indem die Schülerinnen und Schüler fundierte Kenntnisse über philosophische und ethische Grundbegriffe entwickeln. Beispielsweise analysieren sie in Diskussionsrunden, inwieweit das Streben nach individueller Freiheit mit gesellschaftlichen Normen kollidiert. Indem sie in solchen Debatten ihre Argumente präsentieren und hinterfragen, schulen sie auch ihre Urteilskompetenz – sie lernen, differenziert über moralische Problemstellungen zu urteilen und die Perspektiven anderer zu berücksichtigen.
Das Inhaltsfeld 2: Menschliche Erkenntnis und ihre Grenzen eröffnet den Lernenden die Möglichkeit, die Grundlagen des Philosophierens als methodisch geführte Reflexion zu erfahren.
Sie setzen sich intensiv mit der Frage auseinander, wie die menschliche Erkenntnis durch Sinneswahrnehmung und Vernunft die Wirklichkeit erfasst und welche Grenzen dieser Erkenntnis gesetzt sind.
Hier steht die Entwicklung der Methodenkompetenz im Fokus: Die Schülerinnen und Schüler lernen, philosophische Probleme systematisch zu analysieren, indem sie zum Beispiel verschiedene erkenntnistheoretische Positionen (wie Empirismus oder Rationalismus) vergleichen und kritisch beleuchten. Darüber hinaus stärken sie ihre Fähigkeit zur selbstständigen Problemanalyse, indem sie gemeinsam in Kleingruppen philosophische Dilemmata untersuchen und diese strukturiert vor der Klasse präsentieren.
Im Inhaltsfeld 3: Das Selbstverständnis des Menschen reflektieren die Lernenden über das Wesen des Menschen als Natur- und Kulturwesen und diskutieren Fragen nach dem Verhältnis von Leib und Seele sowie der Freiheit des menschlichen Willens.
Indem sie philosophische Texte lesen und interpretieren, vertiefen sie ihre Sachkompetenz, da sie zentrale philosophische Theorien (etwa Dualismus oder Monismus) kennenlernen und kritisch prüfen. Durch das Erarbeiten und Präsentieren eigener Positionen in Bezug auf diese Fragen, entwickeln sie gleichzeitig ihre Urteilskompetenz, indem sie schlüssige und begründete Argumentationen aufbauen und verteidigen. In Rollenspielen oder Debatten werden die Lernenden dazu ermutigt, unterschiedliche Positionen einzunehmen und sich in andere Perspektiven hineinzuversetzen, was die Fähigkeit zur Selbstreflexion und Empathie fördert.
Das Inhaltsfeld 4: Werte und Normen des Handelns setzt sich mit den ethischen Grundlagen eines sinnvollen Lebens auseinander.
Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen, was Glück und Sinn ausmacht, und erarbeiten Kriterien für ein gelingendes Leben. Sie lernen, auf Grundlage verschiedener Moraltheorien moralische Prinzipien zu formulieren und deren Begründungen zu hinterfragen, insbesondere im Hinblick auf Fallbeispiele aus dem Bereich der Ökologie- und Medizinethik.
Hierbei erlangen sie Handlungskompetenz, indem sie praxisnahe ethische Fragestellungen bearbeiten – etwa durch Fallstudien zu aktuellen gesellschaftlichen Konflikten, in denen sie gemeinsam Lösungsansätze entwickeln. In Diskussionen zu ethischen Fragen wie der Verantwortung gegenüber der Umwelt oder dem Umgang mit technischen Innovationen üben sie die Anwendung theoretischer Prinzipien auf reale Problemstellungen, was ihre Fähigkeit zur ethischen Entscheidungsfindung im Alltag stärkt.
Im Inhaltsfeld 5: Zusammenleben in Staat und Gesellschaft setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Legitimation staatlicher und gesellschaftlicher Ordnungen auseinander.
Dabei diskutieren sie Themen wie Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Frieden und die Bedeutung von multikulturellen Gesellschaften. Sie erarbeiten sich Kenntnisse über politische und gesellschaftliche Theorien und vertiefen so ihre Sachkompetenz.
In Projektarbeiten zur globalen Gerechtigkeit oder zu Friedenssicherungsstrategien erwerben sie zudem Handlungskompetenz, indem sie Lösungen für konkrete gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln. Diese Themen werden auch durch simulationsbasierte Lernmethoden (z.B. Planspiele) vertieft, die es den Lernenden ermöglichen, politische Prozesse nachzuvollziehen und ihre Urteils- und Handlungskompetenz in simulierten Diskussions- und Entscheidungsprozessen zu erproben.
Im Inhaltsfeld 6: Geltungsansprüche der Wissenschaften reflektieren die Schülerinnen und Schüler das spezifische Vorgehen der Natur- und Geisteswissenschaften und hinterfragen deren Geltungs- und Objektivitätsansprüche.
Sie lernen, die Grenzen wissenschaftlicher Erklärungen zu erkennen und zu reflektieren, was ihnen hilft, in einer wissenschaftlich geprägten Welt verantwortungsvoll mit wissenschaftlichen Erkenntnissen umzugehen.
Hier erwerben sie nicht nur Sachkompetenz durch das Verstehen wissenschaftlicher Theorien, sondern auchUrteilskompetenz, indem sie wissenschaftliche Ergebnisse kritisch hinterfragen. Durch die Analyse wissenschaftlicher Debatten – etwa über den Klimawandel oder den Einsatz von Künstlicher Intelligenz – lernen sie, unterschiedliche wissenschaftliche Positionen zu beurteilen und deren gesellschaftliche Relevanz zu bewerten.
Für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, deren philosophische Interessen über den Rahmen des Unterrichts hinausgehen, findet alljährlich im November ein philosophischer Essay-Wettbewerb auf Landesebene statt. Die Sieger dieses Wettbewerbs sind zu einer philosophischen Winterakademie in Münster jeweils im Februar des Folgejahres eingeladen. Der Wettbewerb soll als Ermutigung dienen, sich im Essay-Schreiben zu üben und eigene philosophische Überlegungen zu formulieren.
Ist Cola-light leichter als Cola? Wie verhalten sich unterschiedliche Fahrzeuge im Windkanal? Wozu dient der Drehteller in der Mikrowelle? Hierauf gibt die Physik eine Antwort, indem grundlegende Gesetze der Natur untersucht werden. Ziel ist es, die Eigenschaften sowie das Verhalten von Naturphänomenen anhand von Gesetzmäßigkeiten und Modellen zu erklären. Die Arbeitsweise der Physik besteht in einem Zusammenspiel experimenteller Methoden und theoretischer Modellbildung.
Am Abtei-Gymnasium haben die Experimente eine besondere Bedeutung. Während unter Verwendung von umfangreichen Schüler-Experimentierkästen physikalische Zusammenhänge eigenständig untersucht werden können, bieten aufwändige Demonstrationsversuche die Möglichkeit, komplexe Sachverhalte zu analysieren.
Unsere moderne Multimedia-Ausstattung ermöglicht es zudem, komplexe physikalische Phänomene unter Verwendung von Simulationen anschaulich darzustellen und zu untersuchen. Unsere drei Fachräume entsprechen den neuesten Standards und werden laufend um neue Möglichkeiten der Digitalisierung erweitert.
Am Tag der offenen Tür des Abtei-Gymnasiums freut sich unser Physik-Leistungskurs jedes Jahr wieder, die spektakulärsten Physikexperimente vorführen zu dürfen.
Der Fachbereich Sozialwissenschaften wird in beiden Sekundarstufen unterrichtet, es werden jedoch unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt.
In der Sekundarstufe I wird im Rahmen des Faches „Wirtschaft/Politik" das politische und ökonomische Handeln des Menschen thematisiert. Ausgehend von den Einheiten Familie und Schule bzw. Betrieb/Unternehmen widmet es sich zunehmend gesellschaftlichen Problemstellungen des Staates Deutschland (z. B. Zustandekommen neuer Gesetze, Fragen sozialer Sicherung oder Umweltschutz) und beleuchtet schließlich internationale Aspekte wie Europäische Union und Globalisierung.
Lehrwerke in der Sek. 1
Klasse 5: Wirtschaft / Politik Band 1 (Floren / Frintrop)
Klasse 8: Wirtschaft / Politik Band 2 (Floren / Frintrop)
Klasse10: Wirtschaft / Politik Band 3 (Floren / Frintrop)
Regelmäßige Wettbewerbe
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Börsenspiel der Stadtsparkasse Köln: offen für alle Schüler ab Klasse 8
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econo=me: Wirtschaftliche Themen, z.B. zu Inflation oder Fachkräftemangel- Teilnahme als Klasse/ Kurs oder in Teams möglich
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EuroVisions: Themen der EU, z.B. Fotowettbewerb „Starkes Europa“ - Teilnahme als Klasse/ Kurs oder in Teams möglich
Seit Bestehen des Abtei-Gymnasiums ist die Zusammenarbeit der beiden Fachschaften Evangelische Religionslehre und Katholische Religionslehre von gegenseitiger Achtung und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit in einem ökumenischen Geist geprägt. Die konfessionsverbindenden Schulgottesdienste, die gemeinsamen Fachkonferenzen und Fortbildungen spiegeln dies wider.
Wer hat das Universum erfunden? Warum gibt es uns? Ist uns eine Aufgabe im Leben zugedacht? Was ist richtig oder falsch, gut oder böse? Wie sollen wir leben? Was geschieht nach dem Tod mit uns?
Darüber denken die Menschen nach, solange es die Menschheit gibt. Religionen geben Antworten auf diese und andere große Lebensfragen. Auch wir am Abtei-Gymnasium wollen auf diese immer noch aktuellen Fragen eine lebensdienliche und vernünftige Antwort suchen und finden.
Dabei lernen wir nicht nur die Innenperspektive der christlichen Religion, sondern auch andere Weltreligionen und Weltdeutungen kennen. Bei jeder Fragestellung sind also alle Schülerinnen und Schüler aufs Neue gefordert, nach ihrer je eigenen Antwort zu suchen.
Es wird deutlich, dass sich die Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht wie in kaum einem anderen Fach als Subjekte ihres eigenen Lebens erfahren können. Diese Grundorientierung des Faches an den Schülerinnen und Schülern wirkt sich unmittelbar darauf aus, wie im Religionsunterricht gelernt wird.
Selbstverständlich gehören der Erwerb religiösen Grundwissens wie beispielsweise die Kenntnisse der biblischen Botschaft, das christliche Menschenbild und die daraus sich ableitenden ethischen Normen, die Grunddaten der Kirchengeschichte und die Kenntnisse des kirchlichen Lebens zu den Zielen des Religionsunterrichts.
Darüber hinaus ist es uns Religionspädagogen:innen ein besonderes Anliegen, die Schülerinnen und Schüler in ihrer religiösen Sprachfähigkeit zu fördern, damit es ihnen gelingen kann, in Fragen der Religion und des persönlichen Glaubens zu einer eigenen und reflektierten Entscheidung zu kommen. Zu einer freien Entscheidung in religiösen Fragen gehört auch die Fähigkeit zur argumentativen Auseinandersetzung mit anderen Religionen. Einander zuhören, den anderen in seiner Eigenart zu verstehen versuchen, mit ihm diskutieren zu können ohne gleich ein Ergebnis vorwegzunehmen, all dies sind Fähigkeiten, die im Religionsunterricht gefördert werden. Eine Konkretisierung der fachlichen Inhalte ist im schuleigenen Curriculum (s.u.) für die jeweilige Konfession einzusehen.
Über den Unterricht hinaus bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in besonderen außerschulischen Lerngelegenheiten ihre religiösen Erfahrungen und Kompetenzen zu erweitern:
- die Planung und Durchführung des alljährlichen Abschlussgottesdiensts im Rahmen der Schulgottesdienstfahrt
- das Erleben diakonischen Handelns durch die Teilnahme an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ und anderen Hilfsaktionen
- die Mitgestaltung eines Taizé-Gebetes in der Abtei-Kirche Brauweiler und des alljährlichen Adventsimpulses
- der Besuch von Kirche, Moschee und Synagoge als zentralen Orten des Glaubens
- der Austausch mit einer Leiterin eines Kinderhospizes und/oder der Besuch eines Friedhofes
Und? Bist du neugierig geworden? Dann sei dabei und mach dich mit uns auf den Weg. Wir freuen uns auf Dich!
Die christliche Religion gibt nicht nur hilfreiche Antworten auf die zentralen Sinnfragen des Lebens, sondern prägt auch besondere Zeiten im Jahreslauf.
So stehen wir am Anfang der Adventszeit und die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse haben sich daher mit der christlichen Bedeutung des Advents und seinen traditionellen Brauchtümern beschäftigt.
Hier wurde deutlich, dass das Aufstellen des Weihnachtsbaumes ursprünglich Geister und Dämonen vertreiben sollte und weckte zudem die Hoffnung, dass der Winter bald vorübergehen und die Natur zu neuem Leben erwachen würde.
Auch wir haben einen Weihnachtsbaum aufgestellt und ihn mit selbstgebasteltem Schmuck liebevoll verziert.
Die so gestaltete Adventsecke dient uns als atmosphärischer Hintergrund für die nun stattfindenden Adventsimpulse.
Wir wünschen euch einen besinnlichen Advent und freuen uns, wenn ihr nächstes Jahr dabei seid und selbst den Tannenbaum schmückt!
Also, macht mit! Seid dabei!
Eure Reli-Fachschaft
Der Fachbereich Sozialwissenschaften wird in beiden Sekundarstufen unterrichtet, es werden jedoch unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt.
In der Sekundarstufe II werden die Themen der Sekundarstufe I vertieft und erweitert. Das Fach "Sozialwissenschaften/Wirtschaft" hat neben den Teilbereichen Politik und Soziologie seinen Schwerpunkt im Bereich der Wirtschaft. Dadurch grenzt es sich vom Fach "Sozialwissenschaften" ab. Neben den sachlichen Inhalten sollen die Schüler/innen auch die wissenschaftliche Arbeitsweise der Sozialwissenschaften in Grundzügen kennenlernen.
Das Fach Sozialwissenschaften/Wirtschaft wird durchgehend in der Sekundarstufe II als 3-stündiger Grund- bzw. 5-stündiger Leistungskurs angeboten. Zusätzlich findet in der Jahrgangsstufe Q2 ein 3-stündiger Zusatzkurs statt, damit die Schüler:innen die geforderte Mindestanzahl von Kursen im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich belegen können. Wie auch in den vergangenen Jahren wird in diesem Jahr zusätzlich ein Projektkurs zum Thema Unternehmensgründung angeboten.
Lehrwerke in der Sek. 2
Einführungs- und Qualifikationsphase: Floren, Franz Josef (Hrsg.): „Politik, Gesellschaft, Wirtschaft“. (Band 1+2) (Schöningh)
Gesellschaft verstehen, bewerten und gestalten
Fragen aus dem Fachbereich Politik
- Der Bundestag im Reichtagsgebäude - eineparlamentarische Vertretung aller Deutschen?
- Internationale Politik - sind Ziele der Nachhaltigkeit ohne Weltregierung erreichbar?
- Sollte der Rechtsstaat die öffentliche Sicherheit über den Datenschutz stellen?
Fragen aus den Fachbereichen Wirtschaft und Soziologie
- Können die Kurse an der Frankfurter Börse als Barometer des Wohlstandes dienen?
- Sollte ein Staat einen Exportüberschuss anstreben?
- Sollte die Europäische Zentralbank die Leitzinsen erhöhen?
- Wie lässt sich soziale Ungleichheit darstellen und wie ist sie zu bewerten?
- Das Individuum in modernen Gesellschaften - Selbstentfaltung oder Träger auferlegter Rollen?
- Sollte dem Werteverfall entgegengewirkt werden?
Wenn Euch diese und ähnliche Fragestellungen interessieren, schaut doch mal in unser Curriculum für die Sekundarstufe II.
Die Weltsprache Spanisch eröffnet kulturelle und berufliche Chancen auf internationalen Märkten: Ungefähr 550 Millionen Menschen auf der Welt sprechen Spanisch - in 21 Ländern und die Zahlen wachsen stetig. Die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Kontakte mit dem EU- Mitglied Spanien werden immer intensiver. Neue Märkte befinden sich in den Schwellen- und Entwicklungsländern des süd- und mittelamerikanischen Kontinents. Ebenso gewinnt die in den USA lebende spanischsprachige Bevölkerung jährlich an Bedeutung: Spanisch ist dort nach Englisch bereits die zweithäufigste Sprache. Auch in internationalen Organisationen (UNO, UNESCO, EU ...) ist Spanisch eine der offiziellen Sprachen.
Inhalte
Zentrales Anliegen des Spanischunterrichts ist es, neben der Vermittlung der spanischen Sprache einen Einblick in die verschiedenen Kulturen Spaniens und Lateinamerikas zu geben.
Zunächst liegt der unterrichtliche Schwerpunkt auf der Vermittlung von Themen, die sich insbesondere mit der Lebenswelt Jugendlicher befassen, dem exemplarischen Kennenlernen des spanischen und lateinamerikanischen Kulturkreises, sowie auf dem Erwerb der grundlegenden spanischen Grammatik.
Später beschäftigen wir uns sowohl mit authentischen Sachtexten, literarischen und lyrischen Texten als auch mit medial vermittelten Texten (spanische Lieder, spanisches Fernsehen, Kinofilme, Videos etc.). Die Unterrichtsinhalte in der Qualifikationsphase sind von den Vorgaben des Zentralabiturs in NRW bestimmt. Dabei arbeiten wir sowohl analytisch als auch kreativ und intensivieren die Fähigkeiten zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation.
Adressaten
Wer sollte Spanisch wählen? Das Fach sollte von Schülerinnen und Schülern gewählt werden, die Spaß am Fremdsprachenlernen haben und bereit sind, mit viel Fleiß dem anspruchsvollen Unterricht zu folgen.
Was wird von Euch erwartet? Viel Einsatz und eine hohe Leistungsbereitschaft! Es geht sehr schnell vorwärts und Ihr werdet aufgefordert intensiv, selbstständig und regelmäßig zu lernen und bereits erworbene Lernstrategien anzuwenden. Dann habt Ihr die Chance, eine interessante und ausdrucksvolle Sprache mit ihren vielfältigen Kulturen kennen zu lernen.
Organisation
In Stufe 9 und 10 im Differenzierungsbereich kann Spanisch als 3. Fremdsprache gewählt werden und, wenn gewünscht, weiter in der Oberstufe gelernt und auch als Abiturfach schriftlich oder mündlich gewählt werden.
In der EF ist es ebenfalls möglich Spanisch als neu einsetzende Fremdsprache zu wählen. Für SchülerInnen, die von anderen Schulformen ans Gymnasium wechseln, ist die Spanisch Wahl zumeist notwendig, um die Sprachen für das Abitur „abzudecken“. Spanisch kann auch hier schriftliches oder mündliches Abiturfach sein.
Die Spanisch-Fachschaft
Die Fachschaft Sport nimmt regelmäßig mit den Schulmannschaften am Bundeswettbewerb der Schulen "Jugend trainiert für Olympia" teil. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich direkt bei den Spoerlehrkräften melden.
Schulmannschaften werden in der Regel in folgenden Disziplinen gemeldet:
- Fußball
- Leichtathletik
- Turnen
- Handball
- Beachvolleyball
- Tennis
Die Fachschaft Sport organisiert eine Vielzahl von schulinternen Wettkämpfen und Turnieren.
| Turnier | Klassen | Termin |
|---|---|---|
| Balkenball-Turnier | 5. Klassen | Tag der Zeugnisausgabe (1. Halbjahr) |
| Balkenball-Turnier | 6. Klassen | Tag der offenen Tür |
| Minivolleyball-Turnier | 7. Klassen | Weihnachts-Sporttag |
| Basketball-Turnier (Mädchen) | 8. Klassen | Weihnachts-Sporttag |
| Basketball-Turnier (Jungen) | 8. Klassen | Weihnachts-Sporttag |
| Streetball-Turnier (Mädchen) | 9. Klassen | Weihnachts-Sporttag |
| Streetball-Turnier (Jungen) | 9. Klassen | Weihnachts-Sporttag |
| Futsal-Turnier | Oberstufe / Lehrer:innen | Weihnachts-Sporttag |
| Crosslauf | alle | letzte Schulwoche |
| Bundesjugendspiele | 5.-7. Klassen | Juni |
| Fußball-Klassenmeisterschaft | 5. Klassen | letzter Tag vor den Herbstferien |
Das Abtei-Gymnasium Brauweiler versteht sich nicht nur als reiner „Lernraum“ sondern vielmehr als „Lebensraum“ für junge Menschen. Daher möchten wir unserer Schülerschaft eine Vielzahl an sportlichen Angeboten im Rahmen des Ganztages zur Verfügung stellen, um für Abwechslung im Schulalltag zu sorgen. Dieser Wechsel zwischen Lernzeit und aktiver Erholung fördert nicht nur „das Lernen“ an sich, sondern beinhaltet auch die Möglichkeit der jahrgangsübergreifenden Kommunikation der Schülerschaft untereinander sowie die Chance für jeden Einzelnen, sich körperlich auszudrücken. Darüber hinaus haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit als Sporthelfer oder Übungsleiter aktiv das Schulleben mitzugestalten.
Sport in den großen Pausen
In jeder 1. und 2. großen Pause kann unter Leitung von ausgebildeten Sporthelfern in der angegliederten Sporthalle der Schule auf „Stoppersocken“ Pausensport betrieben werden: Spielsportarten wie z. B. Fußball und Basketball, künstlerischer Sport auf Einrädern oder mit Diabolos. Für jeden ist etwas dabei. Dabei gilt immer: Keine Anmeldung erforderlich, einfach vorbeikommen!
Begleitend zu allen genannten Sportangeboten stehen eine Vielzahl von fest installierten Sportstätten zur Verfügung, auf denen die geliehenen (z. B. aus dem Spielehaus) oder selbst mitgebrachten Sportgeräte zum Einsatz kommen können. Neben dem Fußballkäfig gehören dazu unter anderem Basketballfelder, Tischtennisplatten und ein Klettergerüst.
Mittagspausensport
Im Rahmen der Mittagspause steht täglich mindestens ein Hallenteil zur Verfügung, in dem ausgebildete Übungshelfer Angebote aus verschiedensten Bereichen des Sports zur Verfügung stellen. Auch hier ist keine Anmeldung nötig, das Mitbringen von festen Hallenschuhen vorausgesetzt!
Aber auch im Freien kann Sport getrieben werden. Während der Mittagspause können unterschiedlichste Bälle (Fußball, Basketball etc.) oder andere Sportgeräte (Tischtennisschläger, Pedalos etc.) gegen Vorlage des Schülerausweises ausgeliehen und auf dem Schulgelände genutzt werden.
Die „Idee“ der Sporthelferin, des Sporthelfers
Sporthelferinnen und Sporthelfer sind Schülerinnen und Schüler, die selbst viel Spaß am Sport mitbringen und diese Freude gerne auch anderen vermitteln möchten. Sie leiten das Sporttreiben an und übernehmen so, auf Grundlage einer gezielten Sporthelferausbildung durch die schuleigenen Sportlehrer, Verantwortung für sich und andere. Für das Abtei-Gymnasium Brauweiler sind Sporthelferinnen und Sporthelfer ein unverzichtbarer Bestandteil des Schullebens, da sie sich im besonderen Maße an der Gestaltung des Schulalltages beteiligen und für ein noch bunteres Bewegungsangebot im Ganztag sorgen.
Einsatzgebiete
Die Einsatzgebiete einer Sporthelferin / eines Sporthelfers sind vielfältig und abwechslungsreich. Die Schülerinnen und Schüler fungieren als Organisatoren des Sports und können so aktiv das Schulleben mitgestalten. Mögliche Einsatzgebiete am Abtei-Gymnasium sind zum Beispiel...
- Organisation des Pausensports (1. und 2. große Pause)
- Mitwirkung am Mittagspausensport
- Verleih von Sportgeräten aus dem Spielehäuschen
- Einsatz bei Sportfesten und Wettkämpfen als Mitorganisatoren
Ausbildung
Die Ausbildung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen und verläuft am Abtei-Gymnasium sowohl unterrichtsbegleitend als auch punktuell. Neben einem festen Ausbildungstermin pro Monat an unserer Schule (je 1 Doppelstunde) findet eine einmalige Blockveranstaltung am nahegelegenen Sportplatz in Brauweiler statt. Die Sporthelfer/Innen-Ausbildung am Abtei-Gymnasium ist somit komplett kostenfrei. Die Schülerinnen und Schüler erhalten am Ende der Ausbildung ein Zertifikat und das Sporthelfer-T-Shirt.
Kontakt
Haben wir Ihr/Dein Interesse geweckt? Bei Fragen oder sonstigen Anliegen informieren die verantwortlichen Sportlehrer Anja Odendahl und Klaus Köster gerne detaillierter unter den angegebenen E-Mail Adressen oder auch persönlich in der Schule.
Wir freuen uns über jede Art von Interesse und Engagement.
Anja Odendahl: anja.odendahl [at] agb.nrw.schule
Klaus Köster: klaus.koester [at] agb.nrw.schule
Seit dem Schuljahr 2011/2012 ist das Abtei-Gymnasium Brauweiler offizielle Kooperationsschule des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM). Im Rahmen dieser Schulpartnerschaft setzen sich das Abtei-Gymnasium gemeinsam mit dem FVM zum Ziel, gemeinschaftlich ein qualitativ und quantitativ verbessertes Bewegungsangebot mit der Zielsportart Fußball an der Schule durchzuführen.
Die Schule als Ort, an dem Schüler einen Großteil ihrer Zeit verbringen, und Fußball als motivierende Ballsportart im Team sind ideale Partner zur Vermittlung gesundheitsfördernder Bewegungsangebote sowie bedeutender Sozialkompetenzen.
Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Kooperation mit dem Fußball-Verband Mittelrhein und den umliegenden Fußballvereinen ist Herr Berk. Alle Aufgaben und Ziele, die sich die beteiligten Parteien gesetzt haben, können im Partnerschaftsabkommen nachgelesen werden.
Der Abtei-Sportpark in Brauweiler bietet allen Schülerinnen und Schülern des Abtei-Gymnasiums und der benachbarten Schulen sowie den Sportvereinen von Brauweiler vielfältige Sportmöglichkeiten.
Zu den Sportanlagen gehören u. a.
- zwei Dreifach-Sporthallen,
- ein Fußballplatz (Naturrasen),
- ein Stadion mit Leichtathletikanlagen und Fußballplatz (Kunstrasen),
- Tennisplätze des TC Brauweiler,
- Beachvolleyballplätze am Zahnrad,
- große Rasenwiese.







